Mit der Funktion „Produkte & Lagerverwaltung“ von SalonLife kannst du bequem sowohl Produkte verwalten, die du an Kunden weiterverkaufst (Verkaufsware), als auch Hilfsmittel oder Produkte, die während einer Behandlung verbraucht werden (Verbrauchsmaterial). Nachfolgend erfährst du, wie du beide unterscheidest und später zu Terminen hinzufügst.
Jede Beauty-Fachkraft hat ihre eigenen Gewohnheiten, wenn es darum geht, Produkte für die Buchhaltung zu erfassen. Die einen wollen Kosten ganz genau nachverfolgen, andere bevorzugen einen groberen Überblick. Deshalb kannst du bei SalonLife für jedes Produkt flexibel einen „Einkaufspreis“ (also deine Kosten beim Einkauf) und einen „Verkaufspreis“ (den Preis, zu dem das Produkt an den Kunden verkauft wird) festlegen.
Im Folgenden findest du praktische Tipps, wie du Verkaufsprodukte und Verbrauchsmaterial so einrichtest, dass die nötigen Informationen übersichtlich und bequem in deinen Terminen landen.
Ein Verkaufsprodukt anlegen
.png)
- Öffne auf der Seite Apps den Bereich Inventory.
- Klicke zum Anlegen eines neuen Produkts auf die grüne Schaltfläche (+).
- Trage den Produktnamen ein, zum Beispiel „Shampoo“ oder „Haaröl“.
- Lege fest:
- Wähle den Produkttyp, in diesem Fall zum Beispiel Sale.
- Product cost, deine Kosten für den Einkauf dieses Produkts (z. B. 3 €).
- Retail price, der Preis, zu dem du das Produkt an den Kunden verkaufst (z. B. 10 €).
- Quantity (z. B. 10 Stück).
- Klicke auf Save, um die Änderungen zu speichern.
.png)
Bei einem Verkaufsprodukt liegt der Verkaufspreis grundsätzlich über deinem Einkaufspreis. So berechnet das System beim Termin automatisch den zusätzlichen Umsatz samt möglichem Gewinn.
TIPP:
Du kannst dem Namen eines Verkaufsprodukts zum Beispiel ein „V-“ voranstellen (z. B. „V-Shampoo“), damit auf einen Blick klar ist, dass es sich um ein Produkt zum Weiterverkauf handelt.
Verbrauchsmaterial anlegen
Verbrauchsmaterial sind Produkte, die du während einer Behandlung tatsächlich „verbrauchst“ und mit denen du keinen eigenen Gewinn erzielst – zum Beispiel Haarfarbe, Wachspatronen und Ähnliches.
.png)
- Öffne auf der Seite Apps den Bereich Inventory.
- Klicke oben rechts auf die grüne Schaltfläche (+), um ein neues Produkt anzulegen.
- Trage den Produktnamen ein, zum Beispiel „Haarfarbe“.
- Lege fest:
- Wähle den Produkttyp, zum Beispiel Expense.
- Product cost, der Einkaufspreis des Produkts (z. B. 0,05 € pro Portion).
- Retail price, hier kannst du auf Wunsch denselben Wert wie beim Einkaufspreis eintragen (z. B. ebenfalls 0,05 €).
- Speichere die Änderungen.
.png)
So verzeichnet das System keinen zusätzlichen Gewinn, sondern zeigt deine Kosten genauer an.
TIPP:
Du kannst dem Namen von Verbrauchsmaterial zum Beispiel ein „M-“ voranstellen (z. B. „M-Haarfarbe“), damit du in Terminen oder in der Produktliste auf einen Blick erkennst, ob es sich um ein Verkaufsprodukt oder um Verbrauchsmaterial handelt.
Wie fügst du Produkte zu einem Termin hinzu?
.png)
Am einfachsten fügst du Produkte zu einem Termin hinzu, indem du den entsprechenden Termin öffnest und dort auf „Hinzufügen +“ und dann auf „Produkte“ klickst.
Anschließend:
- Suche das passende Produkt (zum Beispiel „Shampoo“ oder „Haarfarbe“).
- Wähle die Menge (wie viel von dem Produkt bei der Behandlung verbraucht wurde oder wie viele Stück der Kunde mitgenommen hat).
- Ändere bei Bedarf den Preis einzelner Produkte – zum Beispiel, wenn du ab einer bestimmten Menge einen Rabatt anbieten oder einen vom Einkaufspreis abweichenden Preis eintragen möchtest.
Das System addiert die hinzugefügten Kosten oder den Verkaufsbetrag automatisch zum Endpreis des Termins. Falls du die Menge später noch anpassen musst, kannst du Menge und Produktpreis jederzeit auf die gleiche Weise ändern.
Menge und Preis in einem Termin ändern
- Menge festlegen: Klicke im Termin in der Produktzeile auf die Menge oder den Preis. Trage die neue Menge ein und speichere.
- Preis ändern: Tippe auf das Preissymbol. Ist das Schloss-Symbol grün, kannst du den Preis frei festlegen (zum Beispiel, wenn du mehrere Stück zu einem günstigeren Preis auf einmal verkaufst). Ist das Schloss schwarz, wird die Menge automatisch mit dem ursprünglichen Produktpreis multipliziert.
Der Unterschied zwischen Verkaufsprodukt und Verbrauchsmaterial liegt vor allem in der Preisgestaltung:
- Bei einem Verkaufsprodukt legst du den Verkaufspreis für alle Rechnungen und Berichte auf den Betrag fest, den der Kunde zahlt.
- Bei Verbrauchsmaterial kannst du den Verkaufspreis gleich deinen Kosten setzen, damit das System keinen unnötigen zusätzlichen Umsatz ausweist.
Wie du deine Produkte am Ende benennst und kategorisierst, bleibt ganz dir überlassen. Unsere Empfehlung: Nutze klare Kennzeichnungen („V-“ oder „M-“) und ein passendes Preismodell, damit dein Arbeitsalltag so reibungslos wie möglich läuft.
Wenn du das Gefühl hast, dass es für dich effizienter ist, Kosten und Verkäufe ganz in einer Kategorie zu führen, oder du es anders organisieren möchtest, dann mach es genau so, wie es für dich am besten passt! Wichtig ist, dass der Arbeitsablauf für dich logisch ist und dir einen guten Überblick über Produktbewegungen sowie über Kosten und Einnahmen deiner Behandlungen gibt.